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"Wir brauchen eine europäische Digitalisierungsstrategie"

Günther H. Oettinger zu Gast der 6. Brüsseler Mittwochsgesellschaft am 19. Oktober 2016

Wie kann die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft  das Vertrauen in das europäische Projekt wiederherstellen? Diese Frage diskutierten bei der 6. Brüsseler Mittwochsgesellschaft am 19. Oktober Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit EU-Kommissar Günther Oettinger.

Zur Mittwochsgesellschaft hatten die METRO GROUP und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Zusammenarbeit mit dem European Movement International (EMI) eingeladen. Eine Zusammenfassung des Abends finden Sie hier im Video:  

Der Abend im Rückblick

Oettinger plädierte bei der Mittwochsgesellschaft für einen möglichsten raschen Fortschritt bei der europäischen Gesetzgebung im Bereich digitaler Themen. Für die Vervollständigung des Digital Single Market sei eine gemeinsame europäische Strategie und eine starke europäische Führung notwendig: „Nicht alle Gesetze müssen europäisiert werden, aber unterschiedliche digitale Strategien in 28 fragmentierten Silos sind nicht überzeugend“, erklärte Kommissar Oettinger.

Eine harmonisierte digitale Gesetzgebung würde nicht nur die Wettbewerbssituation europäischer Firmen im globalen Markt stärken, sondern auch dazu beitragen, die digitale Lücke zwischen urbanen und ländlichen Gebieten zu schließen sowie den europäischen Regionen und Bürgern generell zu Gute kommen. Daneben betonte Oettinger die Wichtigkeit digitaler Bildung und Qualifikationen, um die Möglichkeiten der digitalen Revolution völlig auszuschöpfen und die Bürger davor zu schützen, abgehängt zu werden.

Die Rede von Kommissar Oettinger

Eine ausführliche Berichterstattung zur Veranstaltung in Englischer Sprache finden Sie hier.

Christian Bradler

Informationen zum Autor

Christian Bradler ist von September 2016 bis März 2017 Praktikant im Konzernbüro Berlin der METRO.