Diskutieren Sie mit!

Einloggen mit

oder

Anmelden

Neu registrieren

Wenn Sie noch kein Diskussionsteilnehmer sind, dann können Sie sich hier registrieren.

Unsere Kommentar- und Community-Richtlinien

Diese Plattform dient dem gemeinsamen Austausch. Die Kommentarfunktion soll eine sachliche Diskussion ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu löschen, die einer solchen Diskussion nicht förderlich sind und sich nicht auf die Beiträge beziehen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Kommentar-Richtlinien.

Das digitale Hauptstadtbüro geht online

Mehr Transparenz, mehr Diskussion

Das digitale Hauptstadtbüro ist eine Premiere für den Handel: Eine neue Internetseite sorgt für mehr Informationen über Handelsthemen und Lobbying. Die Anforderungen an Unternehmen steigen, transparenter als früher ihre Interessen zu erklären und zu vertreten. Das finden wir gut. Das digitale Hauptstadtbüro - Hashtag #dhber - ist ein Instrument dafür.

Transparenz wird erwartet

Seit kurzem veröffentlicht die EU-Kommission alle Kontakte der Kommissare, der Kabinettsmitglieder und der Generaldirektoren mit Interessenvertretern. Außerdem verpflichtet sie sich nur mit Lobbyisten zu sprechen, die im EU-Transparenzregister eingetragen sind. Auch in Deutschland wird über ein Transparenzregister und andere Maßnahmen diskutiert, die für mehr Transparenz in der Interessenvertretung sorgen sollen. Das sei nötig, denn: "Lobbyisten sind scheue Wesen. Sie wollen nicht in der Öffentlichkeit stehen", schreibt etwa die Süddeutsche Zeitung am 24. Januar 2015.  

Keine Hinterzimmer

Kritiker des Lobbyismus führen an, dass er den politischen Willensbildungsprozess in ungebührlicher Weise beeinflusse und warnen vor der Gefahr des Machtverschiebung. Solche Regeln sollen dieser Kritik Rechnung tragen. Befürworter hingegen verweisen darauf, dass durch die Vertretung von validen Interessen Entscheidungsträger in der Politik bei komplexen Fragen unterstützt werden können – zum Beispiel in Form von detaillierten Fachinformationen.

Gute Gründe für ein digitales Hauptstadtbüro

Mit dem neuen digitalen Hauptstadtbüro wollen wir bewusst die Öffentlichkeit suchen: Zu Themen und zu den Personen, die Interessenvertretung machen. Das digitale Hauptstadtbüro ist ein Instrument, mit dem die METRO GROUP ihre Interessen vertritt: Eine Seite, die sich an den Berliner Politikbetrieb richtet.
Hier werden Informationen zu Positionen des Handels, Berichte über Anhörungen oder Konferenzen und zu den Menschen veröffentlicht, die für die METRO GROUP Lobbying machen. Wer sitzt in welchem Verband, wer vertritt für die METRO AG in welchen Gremien die Interessen – auch das wird thematisiert. Das schafft einerseits mehr Klarheit, andererseits soll es so noch leichter sein, mit uns direkt Kontakt aufzunehmen. Und: Auch Nichtregierungsorganisationen oder Forschungseinrichtungen sollen zu Wort kommen.

In aller Kürze: Fragen und Antworten zum digitalen Hauptstadtbüro 


„Wir finden die Idee eines Transparenzregisters gut und richtig“, sagt Michael Wedell, Leiter Politik und Außenbeziehungen bei der METRO GROUP. Bei der METRO GROUP hat man sich seit der Eröffnung der Konzernvertretung in Berlin dem „responsible lobbying“ verschrieben, einem Konzept, das aus der Nachhaltigkeitsszene kommt. Konsistenz in den Botschaften, Transparenz über die Instrumente und im steten Dialog mit Interessierten – das versucht das Handelsunternehmen.

Mehr Informationen zu unserem Ansatz und unseren Instrumenten. 


"Natürlich hat sich die Art und Weise wie wir arbeiten, in den letzten Jahren verändert. Auch in der Interessenvertretung arbeiten wir digitaler, nutzen Twitter zur direkten Ansprache. Das bringt eine große Chance mit sich: Mehr Offenheit und eine höhere Legitimität der Interessenvertretung", sagt Raphael Neuner, Leiter Nationale Politik im Konzernbüro in Berlin. 

Raphael Neuner

Informationen zum Autor

Raphael Neuner leitet die Abteilung Nationale Politik. Er beschäftigt sich dabei vor allem mit gesellschaftlichen Entwicklungen und politischer Regulierung im Bereich des Handels.