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Diskussionsforum Mittwochsgesellschaft

Traditionelles Format neu interpretiert

Diskutieren, kritisieren, argumentieren - Bei der Mittwochsgesellschaft sind Redner und Gäste gleichermaßen gefragt. Ein Rückblick auf die Veranstaltungen im letzten Jahr und eine Erläuterung zum Ursprung des Formats in der Berliner Salonkultur.

Auch 2015 waren spannende Redner und interessante Gäste bei den Mittwochsgesellschaften in Berlin und Brüssel. Die Highlights gibt es hier im Video zu sehen.

Best of Mittwochsgesellschaft 2015

Dass die Mittwochsgesellschaft ein besonderes Veranstaltungsformat ist, davon konnten sich schon viele Gäste selbst überzeugen. Knapp 30 Mittwochsgesellschaften haben bereits stattgefunden. In Kooperation mit dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) und der Bundesvereinigung Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. (BGA) lädt die METRO GROUP nun schon seit mehr als fünf Jahren zur Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels ein.

Im Herbst 2013 hat die METRO GROUP gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) und mit Unterstützung des Netzwerkes Europäische Bewegung Deutschland e.V. (Netzwerk EBD) zudem die "Brüsseler Mittwochsgesellschaft" ins Leben gerufen.

„Das Forum für die Branche in der Hauptstadt“

So beschreibt es Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt, Redner bei der 17. Berliner Mittwochsgesellschaft (Lebensmittel Zeitung 11/2014). "Begehrt sind in der Hauptstadt die Einladungen zur Mittwochsgesellschaft des Handels", fasst der FOCUS nach der 24. Berliner Mittwochsgesellschaft am 5. Dezember 2015 zusammen.

Welche Bedeutung die Mittwochsgesellschaft ist auch für das operative Geschäft hat, erklärt Frank Jäniche, Vertriebsleiter Metro Cash & Carry Deutschland: „Sie erhöht unsere Reputation und wir bringen Kunden mit Kunden, Politik, NGOs in Gespräche, die sie nur hier führen können. Somit ist die Mittwochsgesellschaft auch ein wichtiges Bindungselement für den Vertrieb.“

Die Mittwochsgesellschaft ist wichtig für den Handel, weil sie alle unterschiedlichen Anspruchsgruppen – Politik, NGOs, Industrie, Lieferanten, Handel, Kirchen – in einem Raum versammelt.

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Deutschland (HDE)

Michael Wedell, Leiter Politik und Außenbeziehungen der METRO GROUP, hat in einem Artikel das Format Mittwochsgesellschaft als Instrument des Gesprächs im politischen Berlin - und auch in Brüssel - ausführlich reflektiert. Er erklärt, wo die intellektuellen Wurzeln der Veranstaltungsform liegen und wie die traditionelle Salonkultur durch digitale Technologien noch weiter an Kontroverse und Transparenz gewinnt.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Auch bei den großen Vorbildern, gegründet 1863 und wiederbelebt 1996, ging es bei der Mittwochsgesellschaft schon immer um den Dialog. "Gespräche werden im politischen Berlin zwar viele geführt doch nicht bei allen ist der Erkenntnisgewinn groß. Bei der Salonkultur dagegen geht es um genau das: Miteinander zu debattieren, sich schlicht zu zuhören, um Worte zu ringen, im gegenseitigen Respekt zu streiten, um Positionen sanft zu verschieben und zu besserer Erkenntnis vorzudringen", so Wedell. 

Gästen, Vortragenden und Gastgebern Gespräche ermöglichen, die etwas Neues in Gang bringen. Diese unkonventionellen Gespräche wünschen wir uns auch in Zukunft für die Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels – einem Treffpunkt für alle, denen gesellschaftlicher Fortschritt am Herzen liegt. Seien Sie dabei gerne unser Gast.

Michael Wedell, Leiter Politik und Außenbeziehungen der METRO GROUP

Diese moderne Interpretation der Mittwochsgesellschaft ist Teil der verantwortlichen Interessenvertretung (responsible lobbying). Durch die Vorabveröffentlichung der Thesen, die Einbindung von Kommentaren im Online-Forum, durch Twitter, YouTube und Periscope wird vor allem die Transparenz erhöht und die Diskussion auf weiteren Ebenen geführt.
Klar ist aber auch: Ob das Format funktioniert, hängt bei jeder Veranstaltung auf's Neue vom Redner und dem Zusammenspiel mit den Gästen ab. Das macht es Mal um Mal spannend.

Lina Vollmer

Informationen zum Autor

Lina Vollmer Lina Vollmer ist als Praktikantin im Konzernbüro Berlin der METRO tätig.