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Energiedienstleistungsgesetz beschlossen

Bundestag stimmt für vereinfachte Auditierung

Mit den Stimmen der Großen Koalition hat der Deutsche Bundestag am 5. Februar die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes beschlossen. Damit sind große Unternehmen zukünftig verpflichtet, regelmäßig Energieaudits durchzuführen. Die Abgeordneten stimmten für Änderungen gegenüber dem Gesetzentwurf der Bundesregierung. Dadurch wird Unternehmen die Umsetzung des Gesetzes erleichtert.

Die Änderungen sehen unter anderem vor, dass Unternehmen mit einer Vielzahl gleichartiger Standorte das sogenannte Multisite-Verfahren anwenden dürfen. Dabei werden Standorte mit ähnlichen Merkmalen gemeinsam auditiert. Über die Vorteile dieses Verfahrens hatten die Abgeordneten im Vorfeld in einer öffentlichen Anhörung mit Experten diskutiert.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) sowie die METRO GROUP haben sich im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens für die Auditierung von Handelsunternehmen nach dem Multisite-Verfahren stark gemacht. Es liefert im Vergleich zur ursprünglich im Gesetzentwurf vorgesehenen Einzelauditierung jeder Filiale ähnliche Erkenntnisse, ist aber deutlich kostengünstiger umzusetzen. Den Unternehmen bleiben so mehr Spielräume für Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen.

Das Gesetz muss nun noch den Bundesrat passieren. Am 6. März wird das Bundesratsplenum über das Gesetz abstimmen. Es soll dann Ende April/Anfang Mai ausgefertigt werden und in Kraft treten.

Stefanie Awe

Informationen zum Autor

Stefanie Awe ist als Referentin Nationale Politik im Konzernbüro Berlin der METRO tätig.