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"Digitalisierung bietet noch erhebliches Potenzial für Gastronomen und Hotelbetreiber"

METRO Gründerstudie 2015

Zum zweiten Mal wurden für die METRO Gründerstudie selbstständige Unternehmer aus der Hotel- und Gastronomiebranche zu Motivation, Zielen und Wünschen befragt. Besonderer Schwerpunkt dabei: Wie stehen sie zur Digitalisierung und wie verbreitet sind digitale Technologien in der Branche bereits? Zusätzlich wurden die Verbraucher befragt, um mehr über den Bedarf an digitalen Services zu erfahren.

Wie digital sind die Unternehmen im Hotel- und Gaststättenbereich aufgestellt und treffen sie mit ihrem digitalen Angebot die Ansprüche der Kunden? Diese und weitere Fragen beantwortet die METRO Gründerstudie. Ein wichtiges Ergebnis: Die Hotel- und Gastronomiebranche ist deutlicher digitaler als ihr Ruf. 84 Prozent der Betriebe betreiben eine Unternehmenswebsite und 60 Prozent der Unternehmer sind in sozialen Netzwerken aktiv. Digitale Technologien sehen sie vor allem als Möglichkeit, um das Firmenimage zu verbessern, neue Kunden anzusprechen und zu informieren.

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Den Kunden geht das jedoch nicht weit genug. Vor allem jüngere Verbraucher geben in der Studie an, dass sie sich mehr digitale Serviceleistungen wünschen. Den Platz im Restaurant per App reservieren, Gerichte in der digitalen Speisekarte aussuchen und am Ende bargeldlos mit dem Smartphone bezahlen, so sieht die Vorstellung der technikaffinen Generation aus. Ob eigener Lieferservice oder Kooperationen mit externen Bringdiensten, viele Kunden wünschen sich zudem mehr Möglichkeiten Essen online zu bestellen und Zuhause zu verzehren.

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Gründe für Zurückhaltung

Die Erklärungen, warum die Digitalisierung noch nicht vollständig in der Gastronomie angekommen ist, sind vielfältig. Vor allem Zeitmangel und zu hohe zusätzliche Kosten halten die Unternehmer davon ab, sich noch mehr online zu betätigen. Jedes zweite Unternehmen macht sich Sorgen um Datenschutz und angemessene Datensicherheit und ist deshalb zögerlich. Außerdem hat sich der Fachkräftemangel weiter verschärft und die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern treibt die Mehrheit der Befragten um. Die Gründer geben auch an, dass Steuerlast, sowie bürokratische Hürden und gewerbliche Vorschriften ihr Unternehmen belasten.

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Gute Nachricht: Gründen macht glücklich

Ob digital unterwegs oder nicht, die überwältigende Mehrheit und zwar glatte 80 Prozent der befragten Unternehmer sind zufrieden mit ihrer Situation. Wie zufrieden, das hängt vor allem vom wirtschaftlichen Erfolg ihrer Unternehmen ab sowie von deren Größe. Unabhängigkeit und Kreativität sind für die meisten Befragten die größten Vorteile. In der Hotelbranche sind es 99 Prozent, die es besonders positiv bewerten selbst die Verantwortung für ich Geschäft zu tragen. Dies ist gleichzeitig die einzige Branche in der Familientradition noch ein wichtiger Faktor ist. Beruflicher Erfolg ist für ebenso viele ein Ziel für die Selbstständigkeit. Innovation spielt  besonders bei Cateringbetrieben eine wichtige Rolle: Selbständige in diesem Bereich werden vor allem von der Motivation angetrieben etwas Eigenes zu schaffen, einen Trend zu bedienen oder eine Marktlücke zu schließen.

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Über die METRO Gründerstudie

Die METRO Gründerstudie ist eine der ersten Befragungen selbstständiger Unternehmer aus der Gastronomie- und Hotelbranche zu Motivationen, Zielen und Wünschen, durchgeführt von der GfK Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag von METRO Cash & Carry. Die fünf in der Studie untersuchten Betriebsformen sind Restaurant/(Schank-)Wirtschaft, Hotel/Pension/Gasthof, Café/Bar/Eiscafé  sowie Imbissbetriebe und Catering. In der aktuellen Studie wurde der Fokus auf den Einsatz digitaler Technologien im Gastgewerbe sowie durch eine Verbraucherbefragung erweitert.



Die ausführliche Studie finden Sie hier.

Lina Vollmer

Informationen zum Autor

Lina Vollmer Lina Vollmer ist als Praktikantin im Konzernbüro Berlin der METRO tätig.