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Premiere beim Handel

Christian Schmidt sprach auf der 17. Mittwochsgesellschaft

Bundesminister Christan Schmidt (Der Handel hat eine Schlüsselfunktion für die Ernährungswirtschaft), hier mit Heiko Hutmacher, Mitglied des Vorstands der METRO AG

Gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) und dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) veranstaltet die METRO GROUP nach dem Vorbild der Berliner Salon-Kultur vier Mal im Jahr die „Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels".

Sicherheit und Transparenz für Verbraucher, aber auch Wertschätzung für unsere Lebensmittel – dies waren die beherrschenden Themen der 17. Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels, die die METRO GROUP gemeinsammit dem Handelsverband Deutschland e. V. und dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. am 12. März 2014 im Erdgeschoss des Berliner Konzernbüros ausrichtete.

Zu Gast war der neue Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, der die Mittwochsgesellschaft als Rahmen für seinen ersten größeren öffentlichen Auftritt nutzte. Er würdigte sie als „das Forum“ für die Branche der Hauptstadt und unterstrich seinen Willen zum kontinuierlichen Austausch mit dem Handel. Diesen Willen bekräftigte auch Heiko Hutmacher, Mitglied des Vorstands der METRO AG, in seinem Grußwort:

Wir wollen Stakeholderdialog nicht bei einer einmaligen Konferenz versuchen, sondern jeden Tag leben.

Der Einladung zum Dialog sind an diesem Abend gut 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefolgt. Sie diskutierten unter der Überschrift „Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Gesunde und sichere Lebensmittel für alle – ein Widerspruch?“ mit dem Minister seine bereits vorab online unter www.berliner-mittwochsgesellschaft.de bereit gestellten Thesen.

Angesichts der zurückliegenden Lebensmittelskandale stellte Schmidt klar:

Die Sicherheit unserer Lebensmittel ist oberstes Gebot.

Die Notwendigkeit eines Lebensmittelkontrollsystems, das in der Lage ist, künftige Skandale zu vermeiden, unterstrich auch Martin Müller, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure: Es dürfe keine Lebensmittelüberwachung nach Kassenlage geben.

Mit Bezug auf das Verhältnis Politik und Verbraucher stellte Minister Schmidt klar, dass er auf die Selbstbestimmung der Verbraucher setze. Eine Ausgangsbedingung hierfür formulierte Nicole Maisch, MdB, vorab in der Onlinediskussion: eine Verbraucher- und Ernährungsbildung, die bereits in Kindergarten und Schule beginnt. Sie forderte die Bundesregierung auf, dies gemeinsam mit den Ländern zu einem Schlüsselprojekt zumachen.

Auf ein weiteres Handlungsfeld wies Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer von NEULAND e. V., hin: die Bedingungen in der Tierhaltung. Minister Schmidt kündigte hierzu an, noch in der aktuellen Legislaturperiode eine Tierwohlinitiative unter Beteiligung aller Ebenen der Wertschöpfungskette starten zu wollen. Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbands e. V., forderte den Minister auf, seine Politik nicht zu stark auf den Bio-Bereich zu fokussieren und verwies auf die Bedeutung der konventionellen Landwirtschaft für die Ernährungsindustrie und die Arbeitsplätze im ländlichen Raum."

Wir freuen uns auf eine engagierte Diskussion bei der nächsten Berliner Mittwochsgesellschaft am 2. Juli 2014. Dort werden wir uns mit Dieter Kosslick, Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin, zum Thema „Warum essen politisch ist und genau deshalb Spaß macht“ austauschen.

Hier finden Sie die Zusammenfassung des Abends:

Informationen zum Autor

Nicolai Kubbig  war von September 2014 bis Januar 2015 Praktikant.