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"Respekt vor Lebensmitteln fängt im Kindesalter an"

Dieter Kosslick sprach auf der 19. Mittwochsgesellschaft

Gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) und dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) veranstaltet die METRO GROUP nach dem Vorbild der Berliner Salon-Kultur vier Mal im Jahr die „Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels".

Seine Leidenschaft ist nicht nur der Film, sondern auch das gute Essen: Der Berlinale-Direktor und Slow-Food-Aktivist Dieter Kosslick war prominenter Gastredner der 19. Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels am 10. September 2014, veranstaltet vom Handelsverband Deutschland, dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen und der METRO GROUP. Seine Thesen, provokant als „Spaßbremsen“ angekündigt, waren inspiriert durch das neue Buch von Carlo Petrini, den Gründer der Slow-Food-Bewegung – und erwiesen sich als Initialzündung für eine spannende, zuweilen hitzig geführte Diskussion. 

Insbesondere die erste These, für die großen Nahrungsmittelkonzerne und die Finanzindustrie seien  Nahrungsmittel ein Objekt der Spekulation geworden, stieß im Publikum nicht auf ungeteilte Zustimmung. Christof Engelke, Mitglied des Vorstands der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, konterte direkt: „Glauben Sie, dass die Lebensmittelindustrie wirklich dazu da ist, die Menschen unterzuernähren?“ 

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Eine „Quelle der Veränderung“ für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln könnten Kinder sein, so Dieter Kosslick, „wenn sie Bescheid wissen, wie Lebensmittel entstehen, wie man sie behandelt, nämlich mit Achtung, und vor allen Dingen: wie man sie kocht“. Er forderte daher Schulgärten und öffentliche Parks, in denen Kinder früh einen Bezug zu Obst und Gemüse entwickeln können. Hierbei sprach er Handel und Hersteller – und die METRO ganz konkret – an: „Sie sind eine gewaltige Kraft. Sie können ein gewaltiger Motor sein!

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Abends:

Stefanie Awe

Informationen zum Autor

Stefanie Awe ist als Referentin Nationale Politik im Konzernbüro Berlin der METRO tätig.