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"Vertrauen kann man durch Dialog aufbauen"

Dr. Wolfgang Schäuble sprach auf der 20. Mittwochsgesellschaft

Gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) und dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) veranstaltet die METRO GROUP nach dem Vorbild der Berliner Salon-Kultur vier Mal im Jahr die „Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels".

Auf Einladung der METRO GROUP in Kooperation mit dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) und dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA) diskutierten am 17. Dezember 2014 mehr als 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Atrium der Hauptstadtredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Thema „Verantwortlich handeln in Krisen“. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble rief dazu auf, bei der Bewältigung von Krisen lange Linien nicht aus dem Blick zu verlieren. Nur Handeln, das von Beständigkeit geprägt sei, könne Vertrauen schaffen.

Die Berliner Mittwochsgesellschaft des Handels feierte am 17. Dezember 2014 ihr Jubiläum. Bereits zum 20. Mal lud die METRO GROUP gemeinsam mit HDE und BGA in Berlin zum Dialog zu Themen aus Handel, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Eröffnet wurde das Mittwochsgesellschafts-Jubiläum vom Vorstandsvorsitzenden der METRO AG, Olaf Koch. In seinem Eingangsstatement erläuterte Koch die Bedeutung von Vertrauen als zentraler Säule für verantwortliches Handeln in Krisen. Er unterstrich: „Vertrauen kann man nur aufbauen, wenn man im Dialog steht.“

Finanzminister Schäuble machte direkt zum Beginn seiner Ausführungen deutlich, dass Krisen vor allem auch als Chancen zu begreifen seien. In Bezug auf die Bewältigung von Krisen rief Schäuble dazu auf, lange Linien nicht aus dem Blick zu verlieren. Krisen sollten kein Anlass zu kurzfristigem unüberlegten Handeln sein. Nur Handeln, das von Beständigkeit geprägt sei, könne Vertrauen schaffen. Als aktuelles Beispiel nannte Schäuble die außenpolitisch schwierige Situation im Verhältnis mit Russland. Er betonte, trotz seiner Überzeugung von der Notwendigkeit von Sanktionen: „Die Hand bleibt ausgestreckt."

Angesprochen auf steuer- und finanzpolitische Themen wie den Abbau der kalten Progression, die Angleichung der Mehrwertsteuersätze in Deutschland oder ein einheitliches europäisches Besteuerungssystem für Unternehmen gab sich Schäuble verhalten. Nicht alles was rational sei, sei auch politisch durchsetzbar.

Hier finden Sie die Zusammenfassung des Abends:

Informationen zum Autor

Alexandra Czarnecki ist von Januar bis März 2015 Praktikantin.