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„Handelsmarken in Deutschland und der EU - eine 360°-Betrachtung“

HDE stellt Studie des IFH zu Handelsmarken vor

Am 27. April 2016 hat der HDE gemeinsam mit der METRO GROUP und anderen deutschen Handelsunternehmen in Brüssel zum Frühlingsfest des deutschen Handels eingeladen. Inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung war die vom IFH Köln erstellte Studie „Handelsmarken in Deutschland und der EU – Eine 360°-Betrachtung“.

Insbesondere die im Jahr 2014 von der Europäischen Kommission veröffentlichte Studie „Produktvielfalt und Innovation im Lebensmitteleinzelhandel in Europa“ hat auf EU-Ebene erneut eine politische Diskussion über die Rolle von Handelsmarken, vor allem in Hinblick auf ihren Beitrag zu Innovation, ausgelöst.

Mit Blick auf diese Studie, aber auch vor dem Hintergrund, dass das Thema Handelsmarken und deren Bedeutung für den Handelssektor seit einigen Jahren politisch vor allem auf EU-Ebene immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist, hat der HDE gemeinsam mit dem Institut für Handelsforschung (IFH) die Studie „Handelsmarken in Deutschland und der EU – eine 360°-Betrachtung“ veröffentlicht.

Die Studie untersucht die Betrachtung der Handelsmarken aus Sicht der Verbraucher, der Hersteller und des Handels selbst. Für die Perspektive des Verbrauchers hält die Studie fest:

Aus Sicht der Verbraucher erhöhen Handelsmarken die Qualität des Warenkorbs, ermöglichen Vielfalt und bieten in Form von Mehrwert-Handelsmarken über Innovationen und Nachhaltigkeit Mehrwerte jenseits von Preis und Qualität.

Für Hersteller sind Eigenmarken heute fester Bestandteil des Produktportfolios. Insbesondere in Bezug auf Hersteller mittlerer und kleinerer Größe kommt die Studie zu folgendem Schluss:

Eigenmarken werden von Herstellern jeder Größenstruktur produziert. Mit Eigenmarken stützt der Handel auch kleinere und mittlere Hersteller.

Nach der Vorstellung der Studie und ihrer Hauptaussagen präsentierten unterschiedliche Mitgliedsunternehmen des HDE den Gästen des Frühlingsfestes ihre Ansätze und Innovationen zu Handelsmarken. Vertreter aus den EU-Institutionen, aber auch aus der Industrie und dem Handel informierten sich an den Ständen der Handelsunternehmen.

Die METRO GROUP präsentierte eine Auswahl an Handelsmarken der Großhandelssparte METRO Cash & Carry und stellte vor allem Handelsmarken für den Bedarf unserer Kunden aus dem Gastronomie- und Hotelbereich vor.

Julia Bleifeld

Informationen zum Autor

Julia Bleifeld ist in der Konzernzentrale der METRO tätig und war von Oktober 2014 bis Juli 2017 Referentin für westeuropäische und EU-Politik der METRO.