Diskutieren Sie mit!

Einloggen mit

oder

Anmelden

Neu registrieren

Wenn Sie noch kein Diskussionsteilnehmer sind, dann können Sie sich hier registrieren.

Unsere Kommentar- und Community-Richtlinien

Diese Plattform dient dem gemeinsamen Austausch. Die Kommentarfunktion soll eine sachliche Diskussion ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu löschen, die einer solchen Diskussion nicht förderlich sind und sich nicht auf die Beiträge beziehen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Kommentar-Richtlinien.

Unterstützung und Freiräume für Start-ups

2018 METRO Accelerator Alumni Summit

Am 4. Juni fand in Berlin der METRO Accelerator Alumni Summit 2018 statt. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich darüber, was Start-ups in erster Linie für ihren Erfolg brauchen - nämlich Unterstützung und Freiräume.

Unter dem Dach des METRO Accelerators powered by Techstars unterstützen METRO und das US-amerikanische Unternehmen Techstars bereits seit 4 Jahren in zwei Programmen internationale Gründerteams bei der Entwicklung von digitalen Lösungen. Das erste Programm fokussiert sich auf Lösungen für Gastronomie, Hotellerie und Catering, das zweite auf den Handel. In den dreimonatigen Programmen unterstützen erfahrene Mentoren und Experten jeweils 10 ausgewählte Start-ups, deren Geschäft mit Blick auf Kunden und Investoren erfolgreich weiterzuentwickeln.

Unterstützung und Freiräume

Wie der gestrige METRO Accelerator Alumni Summit 2018 zeigte, bietet das Programm den Start-ups eine geballte Expertise und Unterstützung etablierter Unternehmen. Zudem machte die Veranstaltung deutlich, wie wesentlich der Austausch und das Netzwerken für die Entwicklung der Start-ups sind. Dabei profitieren beide Seiten vom Wissenstransfer und schaffen Synergien durch die gemeinsame Entwicklung zukunftsweisender Projekte. In diversen Sessions mit Alumni und Wirtschaftsexperten zeigte sich, wie wichtig Freiräume sind, damit sich die notwendige Kreativität für digitale Lösungen entfalten kann.

Keine Option: „Digital first – Bedenken second“

Das Public Policy Team der METRO AG stellte in seiner Session „Digital Regulation: Understanding the Challenge“ die Herausforderungen digitaler Regulierung dar: Auf der einen Seite ergibt sich angesichts von Datenlecks und dem Missbrauch persönlicher Nutzerdaten die Notwendigkeit von erhöhter Verbrauchersicherheit. „Digital first – Bedenken second” kann keine Option für eine digitale Zukunft sein. Auf der anderen Seite darf dieses nicht dazu führen, eine Überregulierung und zweckentfremdete Regulierung im digitalen Bereich zu schaffen, was die Arbeit bestehender Unternehmen erschwert und die Entwicklung und Innovationen von Start-ups behindert.

Umsetzung der EU-DSGVO

Die Ende Mai 2018 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bringt sowohl für große Unternehmen als auch und für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einen hohen Aufwand bei der Überprüfung der betrieblichen Datenverarbeitung mit sich. Die Vielzahl von Zugriffsrechten, Einwilligungen und Löschkonzepten stellen eine immense Herausforderungen gerade für KMU dar, in Zeiten, in denen Budget und Personal knapp sind. Mehr Informationen finden Sie hier.

Digital Governance

Die durch die Digitalisierung ausgelösten Transformationen und der damit verbundene regulatorische Rahmen stehen noch am Anfang: Datenregulierung, ePrivacy-Verordnung, digitale Besteuerung und künstliche Intelligenz werden weiterhin branchenübergreifende Veränderungen auslösen und legislative Prozesse anstoßen. Um sich als junges Unternehmen erfolgreich am Markt etablieren zu können, ist es deshalb weiter sinnvoll, sich über die politische Rahmensetzung zu informieren. Auch im kommenden Jahr ist ein weiterer METRO Accelerator Alumni Summit geplant.

Lars Jope

Informationen zum Autor

Lars Jope ist Leiter Nationale Politik im Berliner Konzernbüro der METRO AG.