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Unser Ausweg aus dem Einweg

METRO geht globale Selbstverpflichtung zum Umgang mit konventionellem Einwegplastik ein

METRO will seinen Plastik-Fußabdruck entschieden verringern: Bis 2025 sollen herkömmliche Einwegkunststoffe durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Alternativen ersetzt und der Übergang zu einer geschlossenen Kunststoff-Kreislaufwirtschaft gefördert werden.

Allein in der EU fallen jedes Jahr ca. 30 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Mehrere Tonnen davon landen im Meer. Es muss gehandelt werden, das ist allen Akteuren klar: Die EU hat bereits reagiert und plant eine europaweite Plastikstrategie: bis 2030 sollen alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt recyclingfähig sein; der Verbrauch von Einwegkunststoffen wird reduziert und die absichtliche Verwendung von Mikroplastik beschränkt. In Deutschland wird zum 1. Januar 2019 die bisherige Verpackungs-Verordnung durch ein Verpackungsgesetz abgelöst. Dieses soll das Recycling von Verpackungen und den Einsatz von Produkten aus Recyclingprozessen stärken und Anreize für die Vermeidung von Verpackungen setzen.

Auch wir als METRO wollen unseren Beitrag dazu leisten. Und haben uns zum Ziel gesetzt bis 2025 herkömmliche Einwegkunststoffe durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Alternativen zu ersetzen. Diese globale Selbstverpflichtung zum Umgang mit konventionellem Einwegplastik, sind wir als international operierender Großhändler eingegangen.

Nachhaltiges Handeln heißt für uns, nicht nur kurzfristige Lösungen zu verfolgen, sondern vor allem systematisch positive Veränderungen herbeizuführen

Heiko Hutmacher, Mitglied des Vorstands der METRO AG.

An der Seite unserer Kunden

Wir als METRO wollen unsere Kunden dabei bestmöglich durch die Umstellung und alle damit verbundenen Fragen und Herausforderungen navigieren. Viele von ihnen arbeiten im Hotel-, Restaurant -, und Cateringbereich und gebrauchen täglich Einwegprodukte – von der Serviette bis zur Take-Out-Box. Aus diesem Grund setzen wir auf Beratung und Information, um unsere Kunden bei der Auswahl der für ihre Bedürfnisse geeigneten Materialien zu unterstützen, ihnen Tipps zur richtigen Entsorgung zu geben und sie mit Informationen zu versorgen, die ihnen im Gespräch mit ihren eigenen Kunden nützt.  

Unsere Alternativen: Monomaterialien, nachwachsende Rohstoffe, Mehrweg

Wir werden zukünftig noch mehr auf alternative Angebote im Bereich Einweggeschirr setzen: Hochwertige Rohstoffe und Monomaterialien können besser in einen Kreislauf überführt, also mehrfach wiederverwendet werden. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Pflanzenfasern, Zuckerrohr oder Maisstärke werden als Materialien für Einweggeschirr genutzt, wobei der Fokus ganz klar darauf gesetzt ist, jene Ressourcen zu nutzen, die nicht zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion gehen.

Wichtige Elemente sind hierbei ein weitreichendes Alternativangebot zu konventionellen Plastikprodukten und die gezielte Förderung geschlossener Stoffkreisläufe

Heiko Hutmacher, Vorstand der METRO AG.

Qualität und Sicherheit entlang der Lieferkette gewährleisten

Für METRO ist die Frische der Produkte ein wesentliches Qualitätsmerkmal und so ist die Auseinandersetzung mit der Verpackung von Food-Produkten ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Denn vom Produzenten über den Transport in den Markt bis in die Küche des Kunden müssen wir entlang der Lieferkette sicherstellen, dass die Verpackung der Produkte so gewählt ist, dass die durch uns verkauften Lebensmittel dem hohen Anspruch unserer Kunden an Qualität und Sicherheit gerecht werden. Eine gut abgestimmte Verpackung kann die Haltbarkeit von Lebensmitteln deutlich verbessern und somit Lebensmittelverschwendung vorbeugen. Gleichwohl sind wir uns der Herausforderung von Ressourcenverschwendung durch singuläre Nutzung und zunehmender Plastikvermüllung von Umwelt und Meeren bewusst.

Optimierung von Kunststoffverpackungen im Bereich Eigenmarken vorantreiben

Im Rahmen der METRO Plastik Initiative führen wir seit 2014 deswegen eine von derzeit 12 METRO Ländern unterstützte Verpackungsoptimierungsinitiative im Bereich Eigenmarken durch. Insgesamt konnten wir so bereits 400 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen. Außerdem setzen wir einen Schwerpunkt auf die Auslistung bedenklicher Kunststoffe: PVC und PVDC werden nach und nach als Verpackungsmaterialien verbannt, EPS wird nur dort eingesetzt, wo es keine tragfähigen Alternativen gibt.

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Denn unser Ziel ist klar. Bis 2025 werden wir es unseren Kunden und deren Unternehmen ermöglichen, ihre Zukunft ohne konventionelle Einwegkunststoffe zu gestalten.  

Franziska Stasik

Informationen zum Autor

Franziska Stasik ist als Managerin Nationale Politik im Konzernbüro der METRO in Berlin tätig.