Diskutieren Sie mit!

Einloggen mit

oder

Anmelden

Neu registrieren

Wenn Sie noch kein Diskussionsteilnehmer sind, dann können Sie sich hier registrieren.

Unsere Kommentar- und Community-Richtlinien

Diese Plattform dient dem gemeinsamen Austausch. Die Kommentarfunktion soll eine sachliche Diskussion ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu löschen, die einer solchen Diskussion nicht förderlich sind und sich nicht auf die Beiträge beziehen. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Kommentar-Richtlinien.

Den Plastic-Footprint verkleinern

Im Handel wird Plastik nicht nur bei der Einkaufstüte reduziert

Die Zahlen sind alarmierend: Jährlich landen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren. Setzt sich dieser Trend fort, werden im Jahr 2050 mehr Plastikabfälle als Fische in den Weltmeeren schwimmen.

„Take, Make, Waste“

Die Aufgabe ist klar: Der Einsatz von Plastik muss reduziert, die Attitüde des „Take, Make, Waste“ (Rohstoffe nehmen, Produkte erschaffen, nutzen und wegschmeißen) dringend überdacht werden. Der Handel weiß um seine Verantwortung und setzt entlang der gesamten Lieferkette auf Reduktion.

Es geht um mehr als die Plastiktüte

Die Einkaufstüte ist wohl das bekannteste Beispiel zur Plastikmüllbekämpfung. 2017 hat METRO Deutschland Einwegtüten an den Kassen durch nachhaltige Mehrweg-Tragetaschen aus recycelten Plastikflaschen ersetzt. Auch Real verzichtet seit 2017 komplett auf Plastiktüten. So werden 49 Millionen Plastiktragetaschen jährlich eingespart– das entspricht 940 Tonnen Kunststoff. Auch jenseits der Kassen arbeitet METRO an der Reduktion von Kunststoff und Verpackungsmüll: Vom Produktdesign der Eigenmarken über den Warentransport bis zur Obst- und Gemüsetheke – es wird alles optimiert.

„Reduce, Recycle, Renew“

Das beginnt bei der Produktverpackung: Bis Ende 2018 überprüfen 11 METRO Länder mehr als 10.000 Eigenmarkenprodukte auf Optimierungs- und Einsparpotenziale nach dem 3R-Prinzip („Reduce, Renew, Recycle“). Umweltfreundlichere Kunststoffe sollen PVC, PVDC und EPS ersetzen, hochwertige, recycelbare Materialien und kompostierbare Verpackungen genutzt werden. Seit 2014 konnten über 400 Tonnen Verpackungsmaterial eingespart werden. Und bereits heute sind bei METRO Deutschland 100% der Tetrapak- und SIG-Getränkeverpackungen im Verkauf FSC-zertifiziert (Forest Stewardship Council®).

Plastikreduktion im Markt ...

Im Markt selbst wird klar, dass Plastik auch an anderen Stellen eine große Rolle spielt. Zur effizienten Distribution durch Logistiker müssen Paletten optimal gesichert werden – dies geschieht meist mithilfe eines Folienverbunds, der im Markt aufgeschnitten und entsorgt wird. METRO Österreich und METRO Ungarn testen zurzeit Alternativen wie mehrfach verwendbare Folien und Transportsäcke, die die Paletten wie eine große Einkaufstüte ummanteln. Ein Blick in das Obst- und Gemüsesortiment der Markthalle Krefeld zeigt weitere Reduktionsmöglichkeiten: Als Alternative zu den Plastik-Knotenbeuteln bietet der Hypermarkt Mehrwegnetze an. Zudem werden zurzeit neue Konzepte für verpackungsfreies Einkaufen getestet.

... und darüber hinaus

Alle Akteure der Lieferkette sind sich bewusst, dass komplexe Herausforderungen wie die Eindämmung von Plastikmüll nur gemeinschaftlich zu lösen sind. METRO steht im Dialog mit der Verpackungsindustrie, Gesetzgebern, Entsorgern und Nichtregierungsorganisationen, um neue Lösungswege zu finden. Auch die Mitarbeiter spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Am Weltmeerestag 2018 hat METRO eine interne Aufmerksamkeitskampagne gestartet und informiert ihre Mitarbeiter seitdem unter dem Hashtag #METROPlasticFighters über Möglichkeiten zur Reduktion von Kunststoff.