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Tablet statt Schreibblock - Teil 2/2

METRO als Wegbereiter für die Digitalisierung der Gastronomie

Dieser Artikel umfasst mehrere Teile:

Wie modernisiert man eine Branche mit vielen kleinen Unternehmern? Wie lässt sich die Arbeit für Gastronomen erleichtern und das Kundenerlebnis steigern? HOSPITALITY.digital liefert Antworten – mit digitalen Lösungen und neuen Technologien.

Mit dem METRO Accelerator zur Serienreife

Ein weiteres Projekt von HOSPITALITY.digital ist der METRO Accelerator powered by Techstars, mit dem internationale Gründerteams bei der Entwicklung digitaler Lösungen unterstützt werden. FragPaul ist beispielsweise eines der geförderten Start-ups. Seit 2015 führte HOSPITALITY.digital bereits 3 Runden des Accelerator-Programms für die Gastronomie durch, für die vierte Runde 2018 können sich Start-ups bis zum 15. Juni bewerben. Im Jahr 2017 startete zudem der erste Accelerator für den Themenbereich Handel. In jeder Runde werden aus zahlreichen Bewerbungen 10 Start-ups ausgewählt, die über 3 Monate von Mentoren begleitet werden.

Ziel des Accelerators ist es, aus der Idee der Gründer ein marktfähiges Produkt zu entwickeln, dieses einer größeren Zielgruppe anzubieten und Investoren auf das Start-up aufmerksam zu machen. Die Gründer profitieren von der starken Expertise der METRO im HoReCa-Sektor und dem Zugang zu mehr als 21 Mio. Kunden weltweit.

Mehr Zeit für die kreative Arbeit und den Kunden

Orderbird, FragPaul oder die von HOSPITALITY.digital entwickelten Tools bieten Gastronomen viele Vorteile – in ihrer Rolle als Unternehmer und Gastgeber. „Digitale Lösungen helfen meines Erachtens Restaurantbetrieben sehr gut, das Personal zu managen, eine Kundendatenbank aufzubauen, Steuern und Finanzen zu regeln, sowie bei Bestellung und Lagerung von Lebensmitteln“, so Ludwig Horn. Dies zeigt auch die erste Auswertung des METROpolitan-Piloten: „Wir sehen bei einzelnen Kunden zum Beispiel rund 10% mehr Umsatz, eine tägliche Ersparnis von 1–3 Stunden Arbeitszeit und eine Reduzierung der Lebensmittelverschwendung um 15 %“, fasst Tim Kruppe die Erkenntnisse zusammen.

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Gastronomieinhabern wie Ludwig Horn bleibt vor allem mehr Zeit für den kreativen Teil ihrer Arbeit – und für ihre Gäste. Diese profitieren von besseren Services, etwa bei der Reservierung oder der Bezahlung.

500.000 Gastronomen in Europa sollen digitalisiert werden

Daher ist es Ziel von METRO, bis zum Jahr 2020 eine halbe Million Gastronomen zu digitalisieren. Um die weltweit größte digitale HoReCa-Community zu schaffen, hat METRO den Digital Club ins Leben gerufen. Die Plattform ist offen für alle kleinen und mittelgroßen Gastronomiebetriebe und bietet Zugang zu digitalen Lösungen sowie die Chance zum Wissensaustausch.

Um digitale Tools in der Gastronomie erfolgreich einsetzen zu können,müssen auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Eine moderne Digitalisierungspolitik sollte die Balance finden zwischen der Förderung digitaler Lösungen und dem Schutz von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten der Nutzer. Zudem benötigen Gründer Unterstützung, um neue Ideen weiter engagiert vorantreiben zu können. Die bestehenden Förderinstrumente für Start-ups sollten ausgebaut und bürokratische Hürden abgebaut werden. Bei der Wagniskapitalfinanzierung brauchen Kapitalgeber verbesserte Bedingungen, sodass Start-ups ihre mutigen Ideen auch in der Realität umsetzen können.

Mit Programmen wie METROpolitan Pilot, dem Accelerator und digitalen Tools hat HOSPITALITY.digital erste Schritte unternommen, um Gastronomen ihre Arbeit zu erleichtern und neue Kundenerlebnisse zu schaffen. Nun gilt es, die innovativen und digitalen Lösungen in der gesamten Branche bekannt zu machen – sodass Gastronomen wie Ludwig Horn zukünftig nicht mehr die Ausnahme sind.

Dieser Artikel erschien auch im Handelsbrief 01/2018.

Dieser Artikel umfasst mehrere Teile: