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Weltweit für morgen handeln - Teil 2/2

Schwerpunkt des Handelsbriefs 3/2017

Im zweiten Teil des Handelsbrief Schwerpunktes geht es weiterhin um die vielfältigen Herausforderungen, vor denen METRO bei ihren Aktivitäten in 35 Ländern steht und welche individuellen Antworten dafür entwickelt werden.

Höchste Qualitätsansprüche für die Kunden

Für einen Handelskonzern wie METRO ist das Thema Lebensmittelsicherheit essenziell. Staatlich festgelegte Qualitätsstandards sind in einigen Ländern wie etwa Pakistan noch in der Entwicklung. Hier ist das Lebensmittelgeschäft im Wandel: „Neben traditionellen Straßenverkäufen entsteht eine Landschaft moderner Supermärkte, dabei wird Lebensmittelsicherheit – auch im Wettbewerb – immer wichtiger“, erklärt Sagar Mahmood Khan, Leiter der Qualitätssicherung von METRO Cash & Carry Pakistan.

Sichere Lebensmittel dank „Star Farm“

Als Teil des „Star Farm Pakistan“-Projekts fördert METRO seit dem Markteintritt in Pakistan vor zehn Jahren die Entwicklung einheitlicher Qualitätsstandards und arbeitet dafür mit den pakistanischen Behörden zusammen. So konnten bisher rund 17.000 Landwirte in der Einhaltung internationaler Standards geschult werden. Die Kunden von METRO Cash & Carry Pakistan können die Herkunft der Produkte mit dem „Star Farm“-Rückverfolgungssystem nachvollziehen.

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Die „Star Farm“-Aktivitäten sind nicht auf Pakistan beschränkt. Ursprünglich wurde das Konzept in China erarbeitet und umgesetzt. METRO China wurde dadurch Vorreiter beim Thema Lebensmittelqualität und -sicherheit im Land.

Regionales fördern – nicht nur im Regal

Wie wichtig es ist, regionale Besonderheiten im unternehmerischen Handeln zu berücksichtigen, zeigt sich auch beim Umgang mit kulinarischen Spezialitäten der jeweiligen Länder.

Regionale Produkte sind die Lebensgrundlage vieler lokaler Kleinbauern, wie das Beispiel der Ukraine zeigt: Hier lebt ein Fünftel der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Mit der Initiative „Fermove“ unterstützt METRO in der Ukraine regionale Landwirte „vom Samen zum Teller“, so das Motto. Denn zu Beginn sammelt METRO auf Grundlage der Bedürfnisse ihrer Kunden die Aufträge für den Anbau von Obst und Gemüse und gibt diese gezielt an lokale Kleinbauern weiter. Diese werden von einem Agrarpartner mit Samen, Dünger und Know-how versorgt. Das frisch geerntete Obst und Gemüse gelangt dann ohne Umwege direkt in die METRO Cash & Carry Märkte und wird dort mit dem „Fermove“-Label angeboten.

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Mit der Initiative "Fermove" Unterstützt METRO in der Ukraine lokale Obst- und Gemüsebauern - vom Anbau bis zum Verkauf ihrer Produkte.

Die Rettung der Boskarin-Rinder

Auch in Kroatien stärkt METRO regionale Anbieter und erhält eine ländertypische Tradition – die Haltung der Boskarin-Rinder. Die aus der Region Istrien stammenden Tiere waren vom Aussterben bedroht: In den 1990er Jahren gab es nur noch rund 100 dieser Tiere. Dank der Kooperation von METRO mit der istrischen Behörde für ländliche Entwicklung und den Bauern aus der Region konnte der Bestand der Rinderrasse gesteigert werden: Heute gibt es wieder mehr als 3.500 Boskarin-Rinder.

Derartige Maßnahmen erhalten nicht nur Traditionen. Sie stärken auch die Erzeuger vor Ort und fördern die Vielfalt an Lebensmitteln.

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Die Boskarin-Rinder waren einst vom Aussterben bedroht. Heute zählt die in Kroatien lebende Art wieder mehr als 3.500 Tiere.

Eine Welt der Vielfalt

Die Rettung der Boskarin-Rinder, die Schulung von rund 17.000 Landwirten in Pakistan, der Schutz der Natur durch Permakultur und „Vertical Farming“ oder die Unterstützung der Kirana-Betreiber: Die Welt des Handels ist vielfältig. Und so sind es auch die Lösungen der METRO, ganz nach dem Motto: „Heute schon für morgen handeln“.

Dieser Artikel erschien auch im Handelsbrief 03/2017.