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Gemeinsam auf Erfolgskurs

Schwerpunkt zum Thema Start-up Förderung, Teil 1/2

Dieser Artikel umfasst mehrere Teile:

Große Unternehmen haben nicht unbedingt den Ruf, Vorreiter beim Hervorbringen innovativer Ideen zu sein. Und den Start-ups, denen genau dies nachgesagt wird, fehlt es gerade in der Wachstumsphase häufig an Wissen, Strukturen und Kapital für den langfristigen Erfolg. Accelerator-Programme helfen, beide Welten zusammenzubringen. Im ersten Teil des Handelsbrief Schwerpunkts stellen wir die Programme der METRO GROUP vor.

Düsseldorf, 12:30 Uhr. Im italienischen Restaurant „Teatro Piú“ herrscht geschäftiges Treiben, die meisten Tische sind besetzt. Eine Gruppe von acht Mitarbeitern des benachbarten Schauspielhauses betritt das Restaurant. Kurz nachdem die Gruppe Platz genommen hat, wird bereits das Essen serviert. Die Kollegen speisen und unterhalten sich angeregt – und verlassen nach einer guten halben Stunde wieder das Restaurant, ohne zu bezahlen, denn die Rechnung ist bereits beglichen. All dies macht ein neues Start-up namens Lunchio möglich: Wer gut essen gehen möchte, aber wenig Zeit zur Verfügung hat und diese nicht für einen langwierigen Bestell- und Bezahlprozess aufwenden möchte, der kann auf lunchio.de die Speisekarten von ausgewählten Restaurants einsehen, vorab online bestellen und bargeldlos bezahlen. Das Essen wird dann im Restaurant pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt serviert – ein praktischer Service für Berufstätige.

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Unterstützung in allen Bereichen

Lunchio ist eines von elf Start-ups, die von Oktober 2015 bis Januar 2016 im Rahmen des internationalen Programms „Techstars METRO Accelerator“ gefördert wurden. Der Accelerator unterstützt Start-ups, die digitale Dienstleistungen für Unternehmen aus dem Gastronomiebereich anbieten. Sie entwickeln Softwarelösungen und Apps für Restaurantbesitzer und Hoteliers: für Buchungssysteme, zielgenaueres Marketing oder eine bessere Qualitätssicherung.

In der dreimonatigen Förderphase des Programms ging es darum, die Startups durch Mentoren und Experten zu unterstützen, um ihre Geschäftsideen marktreif zu machen oder ihnen beim Wachstum zu helfen. Für Start-ups entlang der Wertschöpfungskette des Elektroeinzelhandels hat Media-Saturn Mitte 2015 „SPACELAB“ ins Leben gerufen. Neben finanziellem Investment helfen Experten aus den Reihen von Media-Saturn sowie der METRO GROUP und anderer Partner den Start-ups, ihre Konzepte weiterzuentwickeln und sie so noch erfolgreicher zu machen.

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Groß hilft klein – und umgekehrt

Accelerator-Programme liegen im Trend: Auch die Telekom, die Allianz, Coca-Cola oder Microsoft suchen den Schulterschluss mit jungen Unternehmen, denn von einer Zusammenarbeit profitieren beide Seiten. Gründer erhalten nicht nur eine finanzielle Förderung, die es ihnen erleichtert, an ihren Konzepten weiterzuarbeiten und ihre Geschäftsmodelle zu skalieren. Sie können auch auf die langjährige Expertise von Konzernen in Bereichen wie Finanzplanung und Personalentwicklung oder Recht und Steuern und vor allem die Kunden- und Lieferantennetzwerke der Unternehmen zugreifen.

Konzernen wiederum eröffnen sich kreative Spielwiesen und Experimentierfelder, die ihnen selbst neue Denkweisen und Geschäftsmodelle aufzeigen können. Martin Sinner, der bei Media-Saturn das SPACELAB leitet, bringt es auf den Punkt: „Die Investition in Start-ups sichert uns Zugang zu Innovationen, Talenten und Entrepreneurship. Wenn die Rakete abhebt, sitzen wir an Bord.“

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Lesen Sie weiter im zweiten Teil des Handelsbrief Schwerpunkts zum Thema Start-up Förderung.

Dieser Artikel umfasst mehrere Teile: