15. August 2018

"Fische im Wasser" - Lars im Markt Kapitel 3

Die Sommer-Digitalkolumne 2018

Während der Parlamentarischen Sommerpause besucht der Leiter Nationale Politik aus dem Hauptstadtbüro der METRO AG verschiedene Märkte und berichtet in dieser Digitalkolumne von seinen Erlebnissen rund um die Themen, die das Büro politisch beschäftigen und die 21 Millionen Kunden unseres Unternehmens bewegen.

Kollege mit Tiefkühltruhe

Die lange Theke voller Fisch auf crushed ice setzt ein Ausrufezeichen im METRO-Großmarkt Berlin Friedrichshain. Man ahnt es bereits - mein Einsatzort am dritten Tag im Markt ist die Fischabteilung. Da drängt sich mir als Küstenkind der Gedanke an Wellen und die weiten Strände meiner Heimat auf. Das geschäftige Treiben an der Auslage reißt mich jäh aus meinen Gedanken, gerade ist neue Ware eingetroffen - fangfrisch! Los geht's!


Mit 250 Tonnen Fisch, die wöchentlich deutschlandweit an unsere Großmärkte ausgeliefert werden, ist METRO Deutschland der größte Vermarkter von Frischfisch in Europa. Die leicht verderbliche Ware vom Kutter zur Auslage in der Fischtheke oder gar direkt weiter zum Kunden zu transportieren, bleibt eine der größten Herausforderungen der Lebensmittellogistik.

 

Abteilungsleiter Uwe Hosang erklärt mir, dass ein Großteil der Ware binnen 48 Stunden nach Fang im Markt bereitliegt. Ständige Qualitätskontrollen entlang der Logistikkette sorgen für einen top Frischegrad. Sollte für die Fahrt zur METRO keine Zeit bleiben, packen unsere Marktmitarbeiter den Fisch in frisches Eis, beladen das „Fischmobil“ und liefern die Ware auf dem schnellsten Wege direkt ins Restaurant.

Zahlreiche Fischsorten aus den heimischen Gewässern gelangen in den Großmarkt. Karpfen, Welse, Zander und Schleien werden von regionalen Züchtern aus dem Spreewald bezogen. Unsere Kunden schätzen die große Auswahl an regionalem Fisch aus nachhaltiger Zucht, der von den Experten auf Wunsch ausgenommen, filetiert, zugeschnitten und portioniert wird. Das alles nach den höchsten Hygiene- und Qualitätsstandards – ein Service, der von den Kunden gerne angenommen und hoch geschätzt wird, weiß Uwe.

 

Auch die Auswahl exotischer Fische ist beeindruckend: Juwelzackenbarsch, rote Meerbarben und Drachenkopffische aus dem Senegal, Hummer und Tiefsee-Scallops aus Kanada und Yellowfin-Thunfisch aus dem Indischen Ozean.

Erdbeergrouper_Juwelzackenbarsch
Fischbus
Mit dem „Fischmobil“ gelangen Rotbarsch und Steinbeißer direkt zu unseren Kunden. Sie finden sich dann beispielsweise in der Auslage des „Fischschuppen“ in Berlin-Friedrichshain wieder. Hier fühlt man sich wie im Bauch eines Dreimasters, während man bei einer kühlen Flasche Störtebeker auf den rustikalen Holzbänken Platz nimmt und zuschaut, wie in der Kombüse die Gerichte vorbereitet werden.
 
Frisch geht es auch in der „Fischfabrik“ in der Danziger Straße in Berlin-Prenzelberg zu. Da das Angebot täglich variiert, kann man bei jedem Besuch mit einer Überraschung rechnen, wenn man in die mit Eis gefüllte Auslage schaut. Die Speisekarte kann sich sehen lassen: Fish & Chips aus hochwertigem norwegischem Lachs, Thunfischburger & die klassischen Bratkartoffeln mit Nordseekrabben – das ist für jeden Fisch-Fan etwas dabei.

Bei aller Begeisterung muss allerdings auch die Überfischung und Ausbeutung der Weltmeere adressiert werden, die die globalen Fischbestände und die Vielfalt unseres Planeten bedrohen. Die METRO hat sich daher dem Konzept des nachhaltigen Fischfangs verschrieben: bereits heute bieten wir weltweit mehr als 2000 Fische, Meeresfrüchte und entsprechende Produkte aus nachhaltigen Quellen an und bemühen uns, dieses Angebot weiter zu vergrößern.

Die Produkte sind durch verschiedene, international anerkannte Standards wie dem Maritime Stewardship Council (MSC), Aquaculture Stewardship Council (ASC) oder GlobalG.A.P. zertifiziert.

 

Für nachhaltige Fischerei und gegen illegale Rückwürfe

@METRO_CC_DE und @realPresse gehören zu den Erstunterzeichnern einer vom @WWF_Deutschland initiierten Erklärung zur effektiven Implementierung des EU-weiten Anlandegebots. #sdg14 https://t.co/6FHcq7lGvt /al pic.twitter.com/yiR81lw42K – METRO AG (@METRO_News)

 

Original Tweet on Twitter

Transparenz und Rückverfolgbarkeit zählen sowohl für uns als auch für unsere Kunden zu den Kernthemen beim verantwortungsvollen Fischfang. Bis 2020 sollen 80 Prozent unserer zwölf sich am besten verkaufenden Fischarten über eine Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen.

 

Für unsere Kunden ist es schon jetzt möglich, ihren Einkauf genauestens zurückzuverfolgen: über die METRO PRO TRACE App, die ich schon bei meinem Besuch der Fleischabteilung kennengelernt habe. 

Für die Vielfalt und Reichhaltigkeit des globalen maritimen Lebens gibt es noch eine weitere Bedrohung: 5 bis 13 Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr im Meer. Sollte sich der momentane Verschmutzungstrend fortsetzen, könnte bis 2050 mehr Plastik als Fisch in den Weltmeeren schwimmen. Das geht mir gegen den Strich – schließlich ist das Meer tief in meiner norddeutschen DNA verankert.
 
METRO hat sich entschlossen, dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen: nachhaltige Verpackungsrichtlinien, die Erprobung neuer Konzepte in der Logistik und eine umfangreiche Überprüfung unserer Eigenmarkenprodukte hinsichtlich Verpackung sollen dazu beitragen, unsere Ozeane sauber zu halten!

Meine Zeit in der Fischabteilung hat mir gezeigt, dass sich Nachhaltigkeit und Angebotsvielfalt nicht widersprechen müssen. Dies geht aber nur, indem Verantwortung übernommen wird – durch Qualitätssiegel, Rückverfolgbarkeit und die Unterstützung von nachhaltigem Fischfang.

 

Schnelle Lieferung bei lückenloser Kühlkette, höchste Qualität und Frische bei ständiger Verfügbarkeit sowie eine umfangreiche Beratung mit erstklassigem Service für unsere Kunden - das sind die täglichen Herausforderungen aller METRO-Mitarbeiter, die in der Fischabteilung tätig sind. Nach getaner Arbeit radele ich dem Osthafen entgegen, und während mir der Sommerwind um die Nase weht, kommt mir ein Ohrwurm aus meiner Jugend in den Sinn: „sind die Fische im Wasser - und selten an Land…“ Es wird Zeit, dass ich mal wieder an die Küste komme. Das Meer ruft.

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