3. September 2021

METRO-Wahlarena

Erste METRO-Wahlarena für Mitarbeitende am Campus in Düsseldorf zur Bundestagswahl 2021

Am 27. August fand am Düsseldorfer METRO Campus erstmalig die #METROWahlarena statt. Mitarbeitende von METRO hatten die Möglichkeit, Fragen in Bezug auf die kommende Bundestagswahl an die Kandidatinnen und Kandidaten der politischen Parteien zu stellen. Aufgrund der anhaltenden Pandemie konnten nur wenige Mitarbeitende live dabei sein, während weitere Kolleginnen und Kollegen die Veranstaltung im Livestream verfolgten.

METRO Wahlarena

In der 90-minütigen Diskussion legten die Parteienvertreter dar, wie sie Düsseldorf mithilfe der Bundespolitik aus der Corona-Krise helfen wollen oder wie gut Schulen auf den Beginn des neuen Schuljahres während der 4. Welle vorbereitet sind. Zu Gast waren fünf der Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien für die Düsseldorfer Wahlkreise I und II, um Einblicke in ihr Wahlprogramm für die kommende Legislatur zu geben. Auf dem Panel saßen Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Thomas Jarzombek (CDU), Marko Siegesmund (SPD), Sara Nanni (Bündnis 90/Die Grünen) und Julia Marmulla (Die Linke).

Die AfD wurde nicht eingeladen, da diese den grundlegenden Werten eines weltoffenen Handelskonzerns wie METRO widerspricht. Als global agierendes Unternehmen mit Mitarbeitenden aus über 140 Ländern sind wir davon überzeugt, dass einfache Antworten uns nicht dabei helfen, die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzugehen.

Wir sind ein internationales Unternehmen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so wie unsere Kundinnen und Kunden könnten nicht unterschiedlicher sein, wenn es um ihre Hintergründe geht. Wir wollen keine Bühne bieten für Ausgrenzung und einfache nationale Lösungen. Deswegen haben wir die AfD nicht eingeladen.

Ivonne Julitta Bollow, Global Director Corporate Public Policy, METRO AG
METRO-Wahlarena
METRO-Wahlarena

Im Zusammenhang mit der 4. Welle wurde auch die Situation der Gastronomie angesprochen. Mithilfe von 2G- und 3G-Regeln hoffe man einen erneuten Lockdown für die Gastronomie verhindern zu können. Marko Siegesmund und Marie-Agnes Strack-Zimmermann sprachen sich dafür aus, dass Gastronomiebetriebe, wie in Hamburg bereits umgesetzt, in Zukunft selbst entscheiden sollen, ob sie eine 2G- oder 3G-Regel für ihren Betrieb anwenden. Bei einer 2G-Regel dürften nur noch geimpfte und genesene Gäste den Gastronomie- oder Kulturbetrieb betreten. Dafür entfielen aber nahezu alle epidemischen Auflagen für diesen Betrieb. Julia Marmulla forderte, dass öffentliche Institutionen und der systemrelevante Lebensmittelhandel auch in Zukunft für alle offen sein müssen.

Sehr viele Fragen der Mitarbeitenden kamen zum Thema Klima & Energie. So fragten sich die Beschäftigten, wie man Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen besser bei der Transformation mitnehmen könne oder wie wohl die Welt unserer Kinder aussähe, wenn wir die aktuellen Ambitionen zum Schutz des Klimas und der Umwelt nicht schleunigst erhöhen. Thomas Jarzombek verwies auf die ambitionierten Pläne der Deutschen Bundesregierung und der Europäischen Kommission bis 2045 klimaneutral zu werden, vor allem durch einen effizienten Emissionshandel und eine Transformation des Verkehrssektors. Auf der anderen Seite Bündnis 90/Die Grünen kritisierte Sara Nanni die Arbeit der Bundesregierung als zu spät und als nicht ausreichend.

METRO-Wahlarena
METRO-Wahlarena

Auch arbeitsrechtliche Fragen wurden diskutiert. So hatte der Betriebsrat die Frage eingereicht, ob in naher Zukunft Betriebsratswahlen auch online stattfinden können. Alle Kandidatinnen und Kandidaten sagten daraufhin zu, dass sie sich nach der Wahl dafür einsetzen wollen, entsprechende Regeln umzusetzen, sofern Arbeitnehmerrechte dabei gewahrt blieben.

Auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden konnten, bot die Wahlarena eine gute Gelegenheit für die Mitarbeitenden von METRO, ihre Kandidatinnen und Kandidaten aus den Düsseldorfer Wahlkreisen I & II kennenzulernen. Das Public-Policy-Team möchte alle wahlberechtigten Mitarbeitenden dazu ermutigen, am 26. September ihre Stimme bei der Bundestagswahl abzugeben.

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